Störungen im Erwachsenenalter

Aphasie (Zentrale Sprachstörung wie z. B. nach Schlaganfall)

  • Einschränkungen im Sprachverständnis
  • Störung in der Wortfindung
  • Störung in der Lautstruktur
  • Störung im Erfassen des Sinninhaltes von verwendeten Wörtern und Sätzen
  • Störung in der Grammatik
  • Einschränkungen im Sprachverständnis
  • Einschränkungen beim Lesen und Schreiben

Dysarthrophonie/Dysarthrie

  • Undeutliche und verwaschene Artikulation
  • Abweichender Sprechrhythmus
  • Eingeschränkte Stimme
  • Beeinträchtigte Sprechatmung

Isabelle Hannig
Staatlich anerkannte Logopädin und zertifizierte Lerntrainerin mit Primo, unserem Therapiehund.

Dysphagie (Schluckstörung)
Schluckstörungen äußern sich durch Einschränkungen bei der Nahrungsaufnahme, Verschlucken und Husten während oder nach dem Essen, Steckenbleiben von Nahrungsresten, Hypersalivation (übermäßiger Speichelfluss).

Sprechapraxie (Sprechstörung) Störung in der Planung von Sprechbewegungen Suchbewegungen der Lippen, Zunge und des Kiefers Veränderter Sprechrhythmus Verringerte Betonung Lautvertauschungen und Lautauslassungen

Morbus Parkinson (Schüttellähmung)
Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, die bestimmte Bereiche des Gehirns betrifft. Symptome sind langsame Bewegungsabläufe bis hin zur Unbeweglichkeit, Zittern, Rigor (Muskelsteifheit) etc..

Multiple Sklerose
Erkrankung des zentralen Nervensystems, die mit Entzündungen des Rückenmarks und Gehirns einhergeht.

Dysphonien (Organische/funktionelle und psychogene Stimmstörungen)
Symptome sind Druckgefühl oder Fremdkörpergefühl im Kehlkopfbereich, heiserer oder rauher Stimmklang, Räusperzwang, Trockenheitsgefühl und schnelle Stimmermüdung.

Zur Behandlung und Diagnostik von Stimmstörungen (bei Erwachsenen und Kinder) setzen wir das Klavier ein.

Laryngektomie
Totalentfernung des Kehlkopfes z. B. nach Krebserkrankung

Facialisparese (Lähmung des Gesichtsnervs)
Die Lähmung des Gesichtsnervs hat häufig keine Ursache. Sie geht einher mit Taubheitsgefühl, vermindertem Lidschluss oder eingeschränkter Kontrolle über Stirn, – Nasen- und Mundmuskulatur.

Stottern
Wenn der Redefluss durch Pauseneinschübe, Wiederholungen von Lauten, Silben oder Wörtern gestört ist oder stumme hörbare oder Blockaden vorliegen, spricht man von Stottern. Eventuell tritt Vermeidungsverhalten auf.

Poltern
Das Störungsbild ist gekennzeichnet durch ein überhastetes, unrhythmisches Sprechen und eine verwaschene bzw. undeutliche Artikulation. Das Störungsbild zeichnet sich aus durch einen hohen Mangel an Störungsbewusstsein. Typisch für einen Polterer ist der Mangel an Störungsbewusstsein.

Haben Sie Fragen? Gerne stehen wir zur Beantwortung zur Verfügung; auch und gerne für Interessentinnen und Interessenten für eine Praktikumsstelle.

HELP Zentrum für Logopädie und Lernförderung