Die klientenzentrierte Gesprächsführung

Diese personenzentrierte psychotherapeutische Gesprächsform besteht aus drei Grundhaltungen:

  • einfühlsames Verstehen (Empathie)
  • Echtheit (Kongruenz)
  • und Akzeptanz (Wertschätzung)

Im Gespräch sollen diese dem Klienten oder der Klientin entgegen gebracht werden.

Christiane Lohmann
Praxisinhaberin und klientenzentrierte Gesprächstherapeutin

Diese psychotherapeutische Methode wurde von dem amerikanischen Psychologen Carl Rogers ca. 1940 entwickelt. Diese Form des Gespräches in einem psychotherapeutischen Rahmen war zu der Zeit revolutionär.
Damals galt der Grundsatz in der Psychotherapie, dass Therapeuten ein distanziertes Verhältnis zu ihren Klienten/innen pflegen sollten. Es galt die These des „Übervaters“ nach Siegmund Freud. Die Begegnung, Klient und Therapeut auf gleicher Ebene, wurde zunächst als abwertend und schädlich für den Berufsstand angesehen.

Heute ist diese Methode,der psychologischen Gesprächsführung fester Bestandteil der psychotherapeutischen Grundausbildung. In Deutschland wurde diese Methode insbesondere von dem Ehepaar Tausch bekannt gemacht und verbreitet.

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